Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitglieder,

am vergangenen Donnerstag, den 3. Dezember 2015, waren Verhandlungsdelegationen von DFS und GdF zur Neuverhandlung der Entgelttarifverträge für den Zeitraum vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015 zusammengekommen.
Verhandelt wurde auf Basis der Forderung nach einer Vergütungssteigerung von 1,6 % für das Jahr 2015, welche die GdF zuvor an die DFS übermittelt hatte.

Im Ergebnis der Verhandlungen einigten sich die Tarifparteien darauf, dass die tabellenwirksamen Entgelte der DFS-Mitarbeiter rückwirkend zum 1. Januar 2015 um 1,3 % steigen.

Gleichzeitig verlängert sich die in der Rahmenvereinbarung zur Verhandlung eines „Strukturtarifvertrages“ enthaltene Friedenspflicht für die ab dem Jahr 2016 wirksamen Entgelttarifverträge um ca. 6 Wochen bis zum 29. Februar 2016. Diese Verlängerung war notwendig geworden, da vor der Entscheidung über die Fortsetzung der Struktur-tarifverhandlungen noch mehrere Sitzungen stattfinden müssen, auf deren inhaltlicher Grundlage die Tarifparteien dann über eine Fortsetzung der Verhandlungen zum Strukturtarifvertrag entscheiden werden.

Das Verhandlungsergebnis zum neuerlichen Abschluss der Entgelttarifverträge (VTV, VTV-A, ZTV) steht noch unter dem Zustimmungsvorbehalt der zuständigen Gremien von GdF und DFS.

Im Falle einer Annahme gelten diese Tarifverträge dann bis zum 31. Dezember 2015. Die Tarifparteien sind sich jedoch einig, dass die Laufzeit darauffolgender Entgelttarifverträge am 1. Januar 2016 beginnen wird.

Eure Tarifkommission

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitglieder,

am vergangenen Freitag, dem 17. April fand die dritte Verhandlung mit der DFS zur Erarbeitung eines Strukturtarifvertrages im Rahmen der Vergütungsrunde 2015 statt.
Nachdem beide Tarifparteien noch vor Ostern der „Rahmenvereinbarung zur Verhandlung eines Strukturtarifvertrages“ zugestimmt hatten, diente diese Zusammenkunft dazu, die ersten Schritte zur Umsetzung der Übereinkunft vorzubereiten.

Die Rahmenvereinbarung besagt, dass in einer ersten Stufe des Prozesses „...die Tarifpartner die aus ihrer Sicht maßgeblichen Interessenlagen, Parameter und Treiber der Strukturthemen in gemeinsam besetzten Arbeitsgruppen vertiefen. Dies geschieht in einem Gesprächsmodus ohne Verhandlungscharakter.“

Die Arbeit in den Arbeitsgruppen

  • Unternehmensumbau / -fortentwicklung, Outsourcing, Unbundling, „make or buy“
  • Personalabbau / -entwicklung
  • Personelle Überkapazitäten

wird also ausschließlich der Vorbereitung der sich anschließenden Tarifverhandlungen dienen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitglieder,

die für die DFS zuständige Tarifkommission der GdF traf sich am Freitag vergangener Woche (27. März) zu ihrer 1. außerordentlichen Tarifkommissionssitzung in diesem Jahr. Anlass war die erforderliche Beschlussfassung zu der - 14 Tage zuvor - mit der DFS ausgehandelten „Rahmenvereinbarung zur Verhandlung eines Strukturtarifvertrages“, eine schuldrechtliche Vereinbarung, welche den prozeduralen Ablauf der geplanten Strukturtarifvertragsverhandlungen beschreibt.

Der Abstimmung ging eine intensive Diskussion in der TK voraus, in der sich die Anwesenden nochmals eingehend mit den Chancen und Risiken des eingeschlagenen Weges auseinandergesetzt haben.

Ausgangspunkt war, dass es für die GdF zwar kein ungewöhnliches Vorgehen ist, in Tarifverhandlungen verschiedene Themen (hier die Vergütungsrunde 2015 mit der Forderung nach Verhandlungen zu einem Strukturtarifvertrag) zu verknüpfen. Allerdings werfen die bis heute fehlenden konkreten Forderungen der GdF in der Mitgliedschaft durchaus Fragen auf.

Auf ihrer dritten Sitzung am 25. Juni in der GdF-Geschäftsstelle in Frankfurt hat die Tarifkommission den Ergebnissen der diesjährigen Validierung zugestimmt. Für folgende EBGen und Tower wird es zum 1. Januar 2014 Veränderungen in der Belastungskategorie geben:

Center Bremen EBG Nord A von Kategorie   7 nach Kategorie 6
Center Karlsruhe EBG Ost von Kategorie 10 nach Kategorie 9
Center Langen EBG 4 von Kategorie   9 nach Kategorie 7
  EBG 7 von Kategorie   8 nach Kategorie 7
  EBG 10 von Kategorie 10 nach Kategorie 9
Center München EBG Nord von Kategorie   8 nach Kategorie 7
Tower Stuttgart   von Kategorie   6 nach Kategorie 5
Tower Münster   von Kategorie   4 nach Kategorie 3
Tower Erfurt   von Kategorie   3 nach Kategorie 2