Liebe Kolleginnen und Kollegen,

anbei aktuelle Informationen und Bewertungen zur Regulierungsperiode 2 (RP2) und zu SES2+

Regulierungsperiode 2 (RP2 2015-2019)

Nachdem der begründete und nachvollziehbare Vorschlag des BAF (Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung), bei der nationalen Anhörung im Juni 2014, die Flugsicherungsgebühren für die Strecke um 30 % und im An- und Abflugbereich um 20 % zu erhöhen für reichlich Aufruhr bei den Luftraumnutzern und bei den Regulierungseurokraten in Brüssel gesorgt hatte, zeichnet sich nunmehr eine neue Entwicklung ab.

Der Bund hat entschieden, das Eigenkapital der DFS in der RP2 (2015-2019) um insgesamt 500 Millionen Euro aufzustocken. Durch dieses Vorgehen verhindert der Bund, dass die DFS die Gebühren für die RP2 erheblich anheben muss. Somit wird die Streckengebühr nur um 14 % angehoben, die An- und Abfluggebühr gar um mehr als 5 % gesenkt. Vom Zuschuss des Eigentümers verbleibt allerdings nichts bei der DFS, vielmehr dient dieser ausschließlich der Reduzierung gegenüber dem ursprünglichen Vorschlag zur Flugsicherungsgebühr. Nutznießer sind die Airlines.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vorgestern, am 30.06.2014, hat mir der Leiter des Fachbereiches FSTD, Dirk Wendland, mitgeteilt, dass er zum 01.07.2014 von diesem Amt zurücktreten wird und auch für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung steht.

Bis zu einer Neuwahl auf der Bundesfachbereichskonferenz des FSTD im September wird sein bisheriger Stellvertreter, Thorsten Wehe, dieses Amt kommissarisch ausüben und den Fachbereich im Bundesvorstand vertreten.

Diese Vorgehensweise wurde vorab im Vorstand des FSTD so abgesprochen, um damit auch die volle Handlungsfähigkeit des FSTD zu gewährleisten.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Dirk Wendland für seine langjährige Mitarbeit in den verschiedensten Ämtern des FTI und der GdF bedanken und wünsche ihm alles Gute auf seinem weiteren beruflichen Lebensweg.

Matthias Maas
Bundesvorsitzender

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitglieder,

sicherlich ist einigen unter euch aufgefallen, welche maßgebliche Rolle die Kosten der DFS-Versorgungssysteme in den Meldungen zur geplanten Erhöhung der Flugsicherungsgebühren gespielt haben und weiterhin spielen. (siehe auch hier)

Der Bundesvorstand der GdF verfolgt die Berichterstattung in den Medien zur im Jahr 2015 geplanten 30-prozentigen Steigerung der Flugsicherungsgebühren sehr aufmerksam, insbesondere dass dabei immer wieder die Kosten der DFS-Versorgungssysteme als einer der wesentlichen Treiber herausgestellt werden.

Bereits anlässlich der Anhörung der Luftraumnutzer zur „Performance Planning for RP 2 (2014-2015)“ beim Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF), in dessen Rahmen die geplante Gebührenerhöhung vorgestellt und diskutiert worden war, hatten Vertreter einer größeren deutschen Airline die sofortige Kündigung der entsprechenden Vereinbarungen verlangt. Die kritisierten Vereinbarungen – die Übergangsversorgung für Lotsen und die betriebliche Altersversorgung (bAV) für alle Mitarbeiter der DFS – sind allerdings zwischen der DFS und der GdF abgeschlossene Tarifverträge, also nichts, was sich im direkten Zugriff der für die Gebührenfestsetzung zuständigen Behörden oder der Luftraumnutzer befindet.

Liebe Mitglieder,

am 12./13.09.2014 findet die diesjährige Bundesdelegiertenkonferenz 2014 in Darmstadt statt.

Damit Ihr Euch auf die anstehenden Themen mit Euren Delegierten vorbereiten könnt, möchten wir Euch vorab schon informieren, welche Entscheidungen zum jetzigen Zeitpunkt dort getroffen werden sollten.

Bundesvorstandswahlen:

Da im letzten Jahr sowohl eine außerordentliche Bundesdelegiertenkonferenz (Mai 2013) als auch eine ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz (September 2013) inklusive Vorstandswahlen stattfanden, möchten wir mit der diesjährigen Veranstaltung wieder in den jährlichen Rhythmus zurückkehren und es sollte in jedem Jahr etwa die Hälfte des Bundesvorstandes zur Wahl stehen.

Durch diese Vorgehensweise stehen in diesem Jahr folgende Ämter zur Wahl:

  • Bundesvorsitzender
  • Bundesgeschäftsführer

Für beide Ämter kandidieren zum heutigen Zeitpunkt die bisherigen Inhaber, Matthias Maas und Axel Dannenberg, wieder.

Gerne nehmen wir weitere Kandidatenvorschläge entgegen, oder sie können auch direkt auf der Konferenz im September vorgebracht werden.