Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitglieder,

sicherlich ist einigen unter euch aufgefallen, welche maßgebliche Rolle die Kosten der DFS-Versorgungssysteme in den Meldungen zur geplanten Erhöhung der Flugsicherungsgebühren gespielt haben und weiterhin spielen. (siehe auch hier)

Der Bundesvorstand der GdF verfolgt die Berichterstattung in den Medien zur im Jahr 2015 geplanten 30-prozentigen Steigerung der Flugsicherungsgebühren sehr aufmerksam, insbesondere dass dabei immer wieder die Kosten der DFS-Versorgungssysteme als einer der wesentlichen Treiber herausgestellt werden.

Bereits anlässlich der Anhörung der Luftraumnutzer zur „Performance Planning for RP 2 (2014-2015)“ beim Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF), in dessen Rahmen die geplante Gebührenerhöhung vorgestellt und diskutiert worden war, hatten Vertreter einer größeren deutschen Airline die sofortige Kündigung der entsprechenden Vereinbarungen verlangt. Die kritisierten Vereinbarungen – die Übergangsversorgung für Lotsen und die betriebliche Altersversorgung (bAV) für alle Mitarbeiter der DFS – sind allerdings zwischen der DFS und der GdF abgeschlossene Tarifverträge, also nichts, was sich im direkten Zugriff der für die Gebührenfestsetzung zuständigen Behörden oder der Luftraumnutzer befindet.